Ubisoft reagiert auf PETA Kritik gegen Far Cry 5

Dass sich die Tierschutzorganisation PETA und die Welt der Computerspiele nicht so ganz verstehen ist kein Geheimnis. Immerhin ist das Jagen und Töten von Tieren wichtiger Teil von vielen...

Dass sich die Tierschutzorganisation PETA und die Welt der Computerspiele nicht so ganz verstehen ist kein Geheimnis. Immerhin ist das Jagen und Töten von Tieren wichtiger Teil von vielen Adventure Spielen. In einer Pressemitteilung hat sich die Organisation vor einigen Tagen gegen Far Cry 5 und den Entwickler Ubisoft ausgesprochen. So werde im Spiel das Jagen und Töten von Fischen und anderen Tieren glorifiziert und banalisiert.

Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken, sie minuten- bis stundenlang Angst und Atemnot sowie einem oft qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schließlich erschlagen oder oft noch lebendig aufgeschnitten werden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin sowie Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA. „Heute wissen wir, dass ein Fisch ein Jemand ist und kein Etwas und da ist es ein Armutszeugnis, das Angeln zu bewerben. Fische sind neugierige Wirbeltiere mit individuellen Persönlichkeiten.

Nun hat sich Ubisoft zu Wort gemeldet und folgendes vermerkt:

Far Cry 5 spielt in der riesigen fiktionalen offenen Welt Hope County, Montana. Die talentierten Entwickler dieser offenen Welt haben große Anstrengungen unternommen, um eine immersive Erfahrung zu erschaffen. Diese Erfahrung soll originalgetreu die atemberaubende Schönheit des echten Montana, seiner Einwohner und natürlich auch seiner Tierwelt wiedergeben. In Far Cry 5 kann man jagen, angeln, mit Dynamit um sich werfen oder mit Schaufeln um sich schlagen. Wir bei Ubisoft haben großen Respekt gegenüber allen Lebewesen. Darum bietet Far Cry 5 eine sichere Alternative zum Jagen, Angeln, Dynamitwerfen und mit Schaufeln um sich schlagen.

Für Ubisoft handelt es sich dabei nicht um die erste Auseinandersetzung mit PETA. Schon über Assassin’s Creed 4: Black Flag hatte sich die Tierschutzorganisation beschwert, denn dort besteht die Möglichkeit des Walfangs. Die Antwort der Entwickler war ähnlich schnippisch wie bei den aktuellen Vorwürfen. So hieß es man würde den illegalen Walfang ebenso wenig bewerben wie einen Piraten-Lebensstil.

Doch nicht nur Ubisoft muss mit Kritik der PETA leben. Warhammer fand sich im Kreuzfeuer als das Tragen von Pelzkleidung im Spiel bemängelt wurde und vom Landwirtschaftssimulator 17 wurde eine schonungslosere Darstellung von Schlachthöfen verlangt, um der Welt das Leid von Schweinen zu zeigen.

PETA nutzt die Spieleindustrie geschickt um sich ins Rampenlicht zu manövrieren. Wie viel Erfolg die Tierschutzorganisation damit hat ist allerdings fraglich, denn die meisten Leser werden die Vorwürfe als lächerlich empfinden.

 

Quellen:

Pressemittelung PETA

Brief der PETA an Games Workshop

Brief der PETA an GIANTS Software

Bildquelle:

Ubisoft

 

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