Nvidia – Neue EULAs verbieten Geforce-Einsatz in Rechenzentren

Nvidia aktualisierte vor einigen Tagen die Lizenzbedingungen für die Treibersoftware ihrer Geforce-Grafikkarten. Laut der neuen Ausführung ist es nun nicht länger gestattet die Geforce-Treibersoftware in Rechenzentren zu verwenden, lediglich...

Nvidia aktualisierte vor einigen Tagen die Lizenzbedingungen für die Treibersoftware ihrer Geforce-Grafikkarten.

Laut der neuen Ausführung ist es nun nicht länger gestattet die Geforce-Treibersoftware in Rechenzentren zu verwenden, lediglich Blockchain-Berechnungen (also Crypto-Mining) ist gestattet. Wird die Software in einem solchen Szenario verwendet, so verliert der Nutzer automatisch seine Lizenz und ist technisch gesehen verpflichtet das Programm, sowie alle seine Komponenten, von seinen Systemen zu entfernen. Ohne Treiber werden Geforce-Grafikkarten dadurch quasi nutzlos.

Der Hintergrund zu dieser Entscheidung ist nicht bekannt. Gerade in Bildungseinrichtungen wird heute oft auf Geforce-GPUs gesetzt, da diese bei verhältnismäßig günstigem Preis eine hohe Leistung bieten, im Vergleich zu den Industrieorientierten Quadro- und Tesla-Karten. Offenbar will man, dass Einrichtungen vortan auf diese setzen, anstatt auf die günstigeren Geforce-Einheiten. Dies macht zwar aus unternehmerischer Sicht Sinn, könnte allerdings beispielsweise für Universitäten Schwierigkeiten bedeuten.

 

Quelle:

Nvidia.com

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